Aufgrund der sehr guten Zukunftsaussichten der regenerativen Energien und der Windenergie im besonderen eignen sich Windkraftanlagen auch als hervorragendes Investitionsobjekt. Zahlreiche Unternehmen haben sich auf dem Markt etabliert. Die Branche hat hervorragende Wachstumszahlen. Ein Grund, der Kapitalgeber auf den Plan ruft, die aus ökologischen Motiven heraus, im Sinne eines wirtschaftlichen Umweltschutzes, gerade in diese Branche investieren möchten. Die Finanzierung der heute bereits zahlreich zu findenden Windparks findet auf der Basis von Beteiligungen statt. Die Unternehmen, die sich auf diesen Bereich der Branche spezialisiert haben, erarbeiten alle wichtigen Sachverhalte wie das Aufstellungskonzept, das Beteiligungsangebot, die steuerlichen Aspekte, Wirtschaftlichkeitsprognosen und Chancen und Risiken. Ein umfangreiches Programm, dass sich auch um die Genehmigung durch Gemeinde und Städte sowie um die Einigung mit Anlegern und der Aushandlung von Nutzungsverträgen mit Grundstückseigentümern kümmert.
Somit bieten Windkraftanlagen eine sehr gute Alternative zu den herkömmlichen Kapitalanlagen.

Auch in puncto Arbeitsplätze ist die Windkraft inzwischen eine ernstzunehmende Branche geworden, und das nicht nur im strukturschwachen Norden Deutschlands. Hersteller, Zulieferer, Planer, Wartungsfirmen, Energieversorger und die industrielle Vorleistungskette bieten bereits Platz für 45.000 Mitarbeiter allein in Deutschland und die Potentiale sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
Das in der Nutzung von Windenergie eher strukturschwache Niedersachsen erlebt durch die Windenergie einen neuen Aufschwung und bietet zukunftsträchtige Perspektiven für die junge Generation. Wichtige regionale Wirtschaftsimpulse, die Steigerung der Kaufkraft durch Erträge, Pachten und Einkommen sowie steigende Gewerbesteuereinnahmen aus Bau und Betrieb der Anlagen und Stärkung der landwirtschaftlichen Betriebe sind nur einige positive Effekte, die sich aus der Windenergie ergeben.
Da hauptsächlich ländliche Regionen Ziel zahlreicher Windparks sind, verbleibt auch die durch die Stromproduktion erfolgte Wertschöpfung in diesen Gebieten, Aufträge werden vor Ort vergeben, Wartungsfirmen und Serviceanbieter lassen sich hier nieder und sorgen für neue Arbeitsplätze. 1996 betrugen die Kaufkraftgewinne ca. 100 Millionen DM. Ein Potential von 140.000 zusätzlicher Arbeitsplätze im Bereich der Windenergie ist in Europa möglich, wird die Verdreifachung der erneuerbaren Energien angestrebt.
Untersuchungen haben ergeben, dass die Windenergie einen weitaus höheren Arbeitsplatzeffekt hat als die herkömmliche Stromerzeugung. Laut dänischen Untersuchungen benötigt man ungefähr 25 Mitarbeiter, um einen Megawatt Windkarftleistung zu produzieren und zu installieren.(Quelle Grafik: Bundesverband Windenergie)